In den Betrieben, mit denen wir seit über zwanzig Jahren arbeiten, wird Außergewöhnliches geleistet. Handwerklich, ästhetisch, menschlich. Und das unter Bedingungen, die enger geworden sind: Personal, Material, Energie, Miete — die Kalkulation lässt heute weniger Spielraum als noch vor wenigen Jahren. Das gilt für Friseursalons genauso wie für Kosmetikinstitute.
Die Zahlen des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks zeigen genau dieses Spannungsfeld. Die Umsätze im Friseurhandwerk stiegen 2025 um 2,2 Prozent, die Zahl der neuen Ausbildungsverträge sogar um 12,6 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der eingetragenen Salons weiter, und steigende Kosten belasten die Betriebe spürbar. Die Nachfrage ist da. Unter Druck steht der Ertrag, der davon im Betrieb ankommt.


