Gerätecheck und Inventur: Die Prüfung der Salon-Ausstattung bei der Übernahme

Ist in Ihrem neuen Beauty-Zuhause alles zuverlässig und wirtschaftlich? Von der Schere bis zum Lasergerät wird alles unter die Lupe genommen.

Alles ist bereits vorhanden – zumindest auf den ersten Blick ein beruhigender Gedanke. Doch der Zahn der Zeit macht auch vor der Ausstattung eines Beauty-Betriebs nicht halt. Geräte, Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien sind täglich im Einsatz, stehen unter Dauerbelastung und zeigen Verschleiß oft erst dann, wenn es darauf ankommt. Umso wichtiger ist die Frage: Ist wirklich alles einsatzbereit, um Ihre Kunden vom ersten Tag nach der Übernahme an zuverlässig und professionell zu betreuen?

Mit unserem Leitfaden zum Thema Gerätecheck und Inventur vermeiden Sie unangenehme Überraschungen im laufenden Betrieb – sei es durch defekte Technik oder fehlende Produkte im Lager. Wer gut vorbereitet startet, schafft Vertrauen, sorgt für reibungslose Abläufe und gibt Kunden genau das Gefühl, das sie erwarten: gut aufgehoben zu sein und gerne wiederzukommen.

Ein genauer Blick auf Ausstattung und Verbrauchsmaterialien lohnt sich – Sie sparen Kosten

Wird der Salon nicht vollständig umgebaut, empfiehlt es sich umso mehr, die vorhandenen Geräte und Materialien genau zu prüfen. Wie alt ist die Ausstattung, und funktioniert sie noch zuverlässig? Testen Sie Geräte am besten selbst oder an Ihnen wohlgesonnenen Personen, um sicherzugehen, dass sie im Arbeitsalltag noch einwandfrei einsetzbar sind.

Ebenso wichtig ist ein Blick auf die Verbrauchsmaterialien: Entspricht das vorhandene Sortiment an Kosmetikprodukten, Haartönungen oder Pflegeartikeln Ihren Qualitätsansprüchen und dem, was Sie Ihren Kunden künftig empfehlen möchten? Gerade hier lohnt sich der Blick ins Detail, um späteren Ärger oder unnötige Zusatzkosten zu vermeiden.


Check 1: Das Inventar – „Alles einmal zählen“ reicht hier nicht aus

Insbesondere im Beauty-Bereich ist eine Inventur besonders wichtig, da viele Arbeitsmittel täglich genutzt und stark beansprucht werden. Nehmen Sie sich Zeit, wirklich jedes Teil zu überprüfen – von Scheren, Bürsten und Pinseln bis hin zu Rollwagen, Möbeln und Behandlungsstühlen. Lassen Sie sich vorhandene Inventarlisten zeigen, verlassen Sie sich aber nicht blind darauf.

Hier drauf müssen Sie achten:

  • Sind alle Arbeitsplätze vollständig ausgestattet (z. B. hat jeder Stuhl eigene Werkzeuge)?
  • Zustand von Scheren, Klingen, Feilen, Bürsten und Pinseln (stumpf, verzogen, hygienisch einwandfrei?)
  • Prüfen Sie bei Möbeln wie Waschsessel, Liegen oder Hocker die Stabilität, die Polster und die Hydraulik

Praxis-Tipp: Kalkulieren Sie lieber Ersatz für stark genutzte Kleinteile ein – das fällt finanziell weniger ins Gewicht, sorgt aber direkt für ein professionelles Arbeiten ab dem ersten Tag.

Nahaufnahme eines Tabletts mit Arbeitsutensilien in einem Friseursalon: Kämme, Lockenwickler, Scheren

Hightech-Fön wird vom Team in einem Friseursalon bedient

Check 2: Technische Geräte & Spezialequipment – sensibel, teuer und entscheidend

Gerade in Kosmetikstudios und Friseursalons mit apparativer Behandlung steckt ein Großteil des Investitionsvolumens in der technischen Ausstattung. Geräte wie Laser, IPL, Ultraschall, Microneedling oder Hautanalyse-Systeme sollten vorab zwingend im laufenden Betrieb getestet werden – idealerweise unter realistischen Bedingungen.

Hier drauf müssen Sie achten:

  • Baujahr, Nutzungsdauer und Wartungshistorie der Technik
  • Einweisung des Teams, Zertifikate oder Schulungsnachweise
  • Gesetzliche Prüfungen (z. B. DGUV, Laserschutz, Medizinprodukte)

Praxis-Tipp: Wir empfehlen, vorab abzuklären, ob Hersteller- oder Serviceverträge übertragbar sind – andernfalls sind Sie bei einer Reparatur schnell im fünfstelligen Bereich.

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Check 3: Verbrauchsmaterialien & Produktlinien – Ladenhüter oder wertvoller Vorrat?

Produkte sind ein wichtiger Teil Ihres Angebots – gleichzeitig steckt in ihnen Kapital. Nehmen Sie genauestens unter die Lupe, was sich im Lager befindet: Wie viel ist dort vorhanden und wie lange ist es haltbar? Entsprechen die Marken dem Standard, den Sie vertreten möchten? Nicht alles, was vorhanden ist, passt zwangsläufig zu Ihrem geplanten Konzept.

Hier drauf müssen Sie achten:

  • Mindesthaltbarkeitsdaten bei Farben, Pflegeprodukten und Wirkstoffkonzentraten
  • Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten oder Herstellern
  • Lagerbedingungen (Licht, Hygiene, Temperatur)

Praxis-Tipp: Am besten rechnen Sie von Anfang an die Möglichkeit mit ein, Produktlinien auszutauschen – selbst dann, wenn das Lager noch gut gefüllt wirkt.

Mitarbeiterin eines Friseurbetriebs überprüft die Bestände von Pflegemitteln im Regal

Mitarbeiterin eines Beauty-Salons mit Mundschutz und Handschuhen desinfiziert sich die Hände vor der Arbeit

Check 4:  Aufbereitung & Hygiene – Ein Pflichtprogramm bei jeder Übernahme

Hygiene ist nicht nur ein Qualitätsmerkmal, sondern durch Gesetze klar geregelt. Daher sind Sie verpflichtet, genau zu untersuchen, wie bisher gearbeitet wurde. Hier zählt nicht, was auf dem Papier steht – Sie werden rasch merken, was tatsächlich gelebt wird.

Hier drauf müssen Sie achten:

  • Vorhandene Desinfektions- und Reinigungspläne sowie Hygienekonzepte
  • Sauberkeit von Arbeitsflächen, Sanitärbereichen und Lagerräumen
  • Zustand von UV-Geräten, Autoklaven oder Desinfektionsbädern

Praxis-Tipp: Eine professionelle Grundreinigung zu Beginn sowie die Neuaufstellung des Hygienekonzepts vermeidet böse Überraschungen.


Check 5:  Ersatzbeschaffung & Investitionsbedarf – vor der Übernahme realistisch planen

Nicht jedes Gerät muss sofort ersetzt werden. Dennoch sollten Sie den Überblick behalten, was in den nächsten 6-24 Monaten auf Sie zukommen kann. Der Verschleiß bei Möbeln und technischer Ausstattung zeigt sich häufig erst im Alltag.

Hier drauf müssen Sie achten:

  • Absehbarer Investitionsbedarf (z. B. neue Geräte, Stühle, Beleuchtung)
  • Leasing oder Finanzierung von Anschaffungen – Optionen ermitteln
  • Kosten für Verbrauchsmaterialien, Ersatzteile und regelmäßige Wartung

Praxis-Tipp: Ein Investitionspolster zum Start gibt Ihnen ein sicheres Gefühl und verschafft Ihnen Handlungsspielraum

Business-Frau sitzt an Schreibtisch und kalkuliert. vor ihr ein Notizblock, ein Taschenrechner und Stapel von Münzen unterschiedlicher Höhe

Unser Fazit: Damit Ihr Traum vom eigenen Salon nicht zum Alptraum wird – bestens vorbereitet durch Gerätecheck und Inventur

Eine gründliche Prüfung von Geräten, Ausstattung und Verbrauchsmaterialien ist Ihre beste Absicherung für einen optimalen Start. Wer frühzeitig erkennt, was funktioniert und was ersetzt werden muss, kann realistisch planen und Überraschungen wie zusätzliche Kosten vermeiden. Ein strukturierter Gerätecheck und eine sorgfältig durchgeführte Inventur sorgen für reibungslose Abläufe und schaffen Vertrauen bei Kunden wie Mitarbeitern.

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Ein moderner Salon braucht nicht nur zuverlässige Geräte, sondern auch eine technische Basis, die mitdenkt. Die Kassen- und ERP-Software TiM.POS unterstützt Sie dabei, den Überblick über Inventar, Produkte und Abläufe zu behalten – rechtssicher, flexibel und mit Funktion speziell für die Beauty-Branche. So können Sie sich im Alltag vollkommen auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Ihre Kunden und Ihr Handwerk.

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